9. Juli 2007

Byron Bay in NSW

Ich war mal wieder mit dem Auto auf meiner Erkundungstour und bin in Byron Bay gelandet. Dort habe ich eine nette Backpacker Unterkunft gefunden. Nach dem Einchecken habe ich mich nur kurz umgezogen und bin gleich mal wieder an den Strand und da habe ich auch schon den Leuchtturm gesehen.

Byron Bay ist als oestlichster Punkt von Australien bekannt, und der Leuchtturm steht auch genau da. Wie magisch angezogen von dem Turm bin ich losgestiefelt und bin zwischendrin auch noch gut nass geworden, von unten!!! Ich habe eine Welle nicht gesehen, da ich immerzu "the Lighthouse" anschauen musste! Und schwups, da war sie dann und hat mich einfach angefallen! Bis rauf zum Oberschenkel hat es gespritzt!! Gluecklicherweise hatte ich meine “Schnelltrockenhose” an.

Am Ende vom Strand gab es dann noch einen tollen, sogenannten, Lookout (Aussichtsplattform). Von hier aus hatte man schon eine tolle Sicht bis nach Coolangatta. Nach diesem tollen Blick habe ich mich dann landeinwaerts begeben und bin dann ueber viele Stufen rauf und wieder runter zum Wategos Beach gekommen. Ein Wegweiser sagt von hier aus noch 1 km und du bist beim Leuchtturm. Aber so einfach haben sie es einem dann doch nicht gemacht, denn es geht steil Bergauf mit SEHR vielen Stufen, aber es lohnt sich. Schon bei der Haelfte der Hoehe hat man eine gigantische Sicht aufs Meer und die Kueste. Hier habe ich auch meinen ersten Wal gesehen. Vor lauter Begeisterung und Fotos machen haette ich beinahe die Delfinschwaerme uebersehen. Die sind ganz gemuetlich an den Klippen vorbeige-schwom-men und haben ab und an mal eine Welle gecatched und sind gesprungen. Der nette "guy" von der Rezeption im Backpacker hat gemeint ich braeuchte so ungefaehr eine halbe Stunde bis zum Leuchtturm,….. weit gefehlt, ich habe lange gebraucht, sehr lange, da ich mich einfach nicht losreissen konnte. Allerdings wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich von oben noch eine viel bessere Sicht habe!!! Somit habe ich auch hier noch eine ganze Weile gestanden und das Meer beobachtet. Ganze drei Walfamilien, die auch aus dem Wasser ge”jumped” sind, und so um die 50 Delfine habe ich gesehen. Auf dem Rueckweg gabs dann noch einen riesigen Stachelrochen.

So voller Energie dachte ich mir dann, ich koennte doch noch ein bischen schwimmen gehen! (Wir haben hier gerade Winter und 20 Grad, aber macht ja nichts!!) Gesagt getan. Ich war schwimmen, aber nur fuer fuenf Minuten. Es war ein wenig “frisch” koennte man sagen. Hab dann versucht trocken zu werden, indem ich mich gesonnt habe, aber um 15 Uhr ist auch damit Feierabend und es wird wirklich kuehl! Somit habe ich mich dann noch fuer eine heisse Dusche entschieden, bevor ich dann den Abend in netter Gesellschaft mit vielen jungen Leuten im Backpacker verbracht habe. Interessant ist vielleicht noch, das hier auf absolute Einhaltung der Nachtruhe geschaut wird. Punkt 23 Uhr geht die Musik aus und alles wird aufgeraeumt. Wer noch nicht genug hat, kann am Strand weiterfeiern oder in einen der zahlreichen Pubs im Ort gehen. Da ich aber den Sonnenaufgang sehen wollte habe ich mich schlafen gelegt.

Da man hier an der Ostkueste keinen Sonnen-untergang sehen kann muss man einfach mal frueher aufstehen und sich den Sonnenaufgang anschauen. Es lohnt sich wirklich. Und so bin ich nach einer kalten und kurzen Nacht dann auch schon um 5.30 Uhr wieder aufgestanden und im dunkeln an den Strand getigert. Gar nicht so einfach, wenn man keine Taschenlampe dabei hat! Um wieder etwas warm zu werden bin ich zuegigen Schrittes zum Lookout vom Vortag und habe einen tollen Sonnenaufgang zu sehen bekommen. Noch waehrend des Sonnenaufgangs habe ich dann noch Candy aus USA kennengelernt und auf dem Rueckweg haben wir am Strand im “Fish heads” ein super leckeres Fruehstueck bekommen. Diese Pfannkuchen….. lecker…. Nicht so duenn wie in Deutschland, sondern doch so..., hmm..., ca. 1.5 cm dick, dafuer aber nur Handgross, mehrere Lagen mit Sirup dazwischen und dann noch frische Himbeeren…. Ein Traum und kaum zu schaffen! ;)

So gut gestaerkt habe ich dann ausgecheckt und bin dann in Richtung Ballina gefahren. Nein, natuerlich habe ich nicht den direkten Weg genommen, sondern habe die ganzen kleineren “villages” mitgenommen. In Lennox Head hatten sie einen tollen Markt, auf dem sie alles moegliche angeboten haben, von Gemuese ueber Brot, Schmuck, Schuhe, Nuesse, Troedel, Kleidung, Wuerstchen…… Genau das Richtige fuer einen Sonntagmorgen.

Bevor ich dann endlich in Ballina angekommen bin, habe ich eine weitere Klippe mit Lookout er-klommen und war wieder ganz hin und weg. Und ich habe wieder Wale gesehen, darf mich also sehr gluecklich schaetzen! ;)

Nachdem ich dann von einem netten Rentnerehepaar ein paar nette Tips und Ratschlaege bekommen habe bin ich dann irgendwann am Nachmittag in Ballina angekommen, oder besser gesagt, mal wieder am Meer! The “North wall” ist ein steinerner Wall, der aufs Meer rausfuehrt. Angeblich soll es hier recht ruhig sein, aber zu diesem Zeitpunkt hatten sie hier einen Surfwettkampf fuer Kinder. Ich war erstaunt wie jung die Kids waren, die sich auf ihre Boards gestellt und die Wellen geritten haben! Nach diesem Spektakel war ich recht gut gefuettert mit Infos und neuen Eindruecken und hab mich wieder auf den “Heim”weg gemacht. Mal wieder ein schoenes Wochenende!

1 Kommentar:

Nektarine hat gesagt…

Wie immer alles super schön!!!
:o)